Romy S.

Samstag, 21. Oktober 2017
Lost In Sound
Julian Perez (Fathers & Sons / Spain)
Atree (Lost in Sound / Stuttgart)
Masedia (Lost in Sound / Stuttgart)

„Lost in Sound“ geht so: Du kommt zu uns in die Romy, gibst an der Tür den Alltag ab, und lässt Dich einfach gehen – und zwar zu deepem House und groovigem Minimal aus der dicken Romy-Anlage. Klingt gut? Es wird sogar noch besser: Zur dritten Ausgabe unserer freshen Partyreihe kommt Techno- und House-Spezialist Julian Perez aus Spanien vorbei!

Man kann sich auf viele Arten gehen lassen – zum Beispiel, indem man daheim auf dem Sofa abschimmelt. Ist aber langweilig, oder? Deshalb verwandelt sich die Romy bei „Lost in Sound“ in Dein Wohnzimmer am Wochenende, in dem Du Dich voll und ganz der Musik hingeben kannst. Du bist Ausdruckstänzer? Oder doch eher so der Sitz-Raver? Alles kein Problem, lass die Musik einfach mal machen. Und die kommt diesmal von Julian Perez, einem der spanischen Vorzeigemenschen, wenn es um saftigen Techno und House geht. Anfang der Neunziger entdeckte er elektronische Musik für sich, und startete – beeinflusst von Sounds aus UK und USA – seine DJ-Karriere. 2010 erschien seine erste EP, zwei Jahre später gründete er mit „Fathers & Sons Productions“ sein erstes Label, das mittlerweile zu den führenden Imprints Spaniens gilt. Richtig gelesen – sein erstes Label. Das Zweite namens „Girada Unlimited“ ging erst vor wenigen Monaten an den Start. Auf beiden Labels schöpft Julian Perez stilistisch aus den Vollen: Dub House, Deep House, Ambient, Techno, sogar Breaks – alles kommt vor. So verhält es sich auf mit seinen DJ-Sets und den eigenen Produktionen: Immer stringent, nie langweilig. Kein Wunder, dass sich seine Platten weltweit wie geschnitten Brot verkaufen, und ihn seine Gigs in die wichtigsten Clubs führt – etwa ins Rex Paris, ins Londoner Fabric, ins Robert Johnson Offenbach, und jetzt in die Romy. Dort wird er mit seiner feinen Plattenselection und fingerfertigen Technik zeigen, warum er gerade zu den heißesten Eisen der spanischen Szene gehört. Wer sich seinen vielschichtigen, knackigen Sound schon mal vorab zu Gemüte führen möchte, dem empfehlen wir sein 2016er-Album „Solemnity“.
Wie man das Stuttgarter Publikum in höhere Partysphären schießt, das wissen natürlich die lokalen DJs am besten – und so sind auch diesmal wieder Masedia und Atree dabei. Masedia steht mit seinem drückenden Techhouse regelmäßig in Clubs wie Finca und Dresden Bar an den Reglern, weshalb seine Fangemeinde zurecht auch mit jedem Gig stramm anwächst. Atree hat sich den kunterbunten House-Variationen verschrieben, und vereint dabei alle möglichen Stilformen innerhalb des 4/4-Takts in seinen Sets. Wie gefragt er als DJ mittlerweile ist, lässt sich leicht anhand seiner Gig-Liste ablesen: Er steht fast jedes Wochenende an den Reglern – mal in Stuttgarter Clubs wie der Romy, Romantica, Climax, Dresden oder Finca, mal außerhalb in Städten wie Ravensburg, Augsburg oder Berlin. Drei Herrschaften, eine Mission: Bei „Lost in Sound“ das Publikum zum Abheben bringen. Und das wird ihnen gelingen – da verwetten wir unsere linke Bassbox drauf!
Samstag, 28. Oktober 2017
Eclectic
SNTS – live
Silent-One (From Another Mind / Stuttgart)
Chris Koegler (MONOTON:audio Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Keine Lust, schon wieder die ganze Nacht lang zu gefühlt ein und derselben Platte in Dauerschleife zu tanzen? Dann hier her – denn bei „Eclectic“ zeigen wir Euch, wie vielseitig es im elektronischen Universum so zugeht! House, Techno, Electro, Disco, und alles dazwischen – kommt alles in einer Nacht zum Zug! Einer, der ziemlich vielseitig unterwegs ist, ist SNTS. Deshalb haben wir uns den auch eingeladen!

Monotonie? Gibt’s bei „Eclectic“ garantiert nicht. Denn bei dieser Partyreihe feiern wir die Vielfalt der elektronischen Musik – und bringen endlich wieder zusammen, was eh zusammengehört. Weil: Wann fing das denn bitte an, dass bei House- und Technonächten acht Stunden am Stück nur ein einziges Sub-Sub-Subgerne bedient wird? Ist doch sterbenslangweilig! Ne, wir finden: House, Techno, Electro und sogar auch Disco, das gehört zusammen. Endlich wieder Abwechslung und Überraschung statt kalkulierter Eintönigkeit. Drum ist „Eclectic“ auch die Party für open minded People – und solche, die es werden wollen. Nun geht’s mit dem Live-Act SNTS in die nächste Runde.
Über SNTS kann man lang im Netz nach einer Biografie suchen – der Mann rückt seine Person nicht in den Vordergrund, sondern lässt seine Musik für sich sprechen. Und das reicht auch – warum sich damit aufhalten, wann er wie zum ersten Mal eine Schallplatte in der Hand hielt, und wann er zum ersten Mal polyphon pupsen konnte? Eben. Die Musik steht im Vordergrund, und that´s that! Der weitestgehend anonyme Produzent versetzt seit 2012 die internationale Elektronik-Welt mit seiner kompromisslosen und stringenten Definition von Techno in helle Aufruhr. Seine Platten erscheinen auf dem eigenen, gleichnamigen Label „SNTS“, aber auch auf „Edit Select“ oder „Horizontal Ground“. Seine Tracks, wie zum Beispiel die Trilogien „Scene I-III“ und „Chapter 1-3“, bringt er dabei stilecht ausschließlich auf Vinyl unter die Menge. Sogar zwei Alben hat er schon rausgebracht: „The Rustling of the Leaves“ und „Losing Sight“. Sein Sound: Beats mit Schmackes, brodelnde Basslines und hypnotische Synthie-Schwaden, die atmosphärische Klangwelten kreieren. Die Abwechslung kommt dabei nicht zu kurz: Statt nur die 4/4-Bassdrum einzusetzen, schaut auch mal ein Breakbeat vorbei, zudem jagt er Rhythmusinstrumente so gekonnt durch die Studiomaschinen, dass er so gleich ganz neue Sounds erschafft. Unterm Strich ergibt das bei seinen Live-Auftritten ein Trip in ganz neue Sound-Galaxien – und genau das ist es, worum es bei „Eclectic“ geht.
Wie vielfältig die Stuttgarter Szene ist, werden in dieser Nacht auch die Kessel-DJs Silent-One und Chris Kögler unter Beweis stellen. Silent-One ist Mitglied der schwer erfolgreichen „From Another Mind“-Crew, und kennt sich ganz hervorragend mit rohem, originärem Techno mit allen möglichen Facetten aus. Chris Kögler gehört zu den Stuttgarter Exportschlagern – denn er legt nicht nur im und um den Kessel herum auf, sondern in ganz Deutschland, egal ob in Clubs oder auf Festivals wie dem SEMF. Auch als Produzent ist er umtriebig, und hat seine pulsierende Definition von Deep Techno bereits auf Labels wie „Wall Music“, „De-Konstrukt“ aus New York und „MONOTON:audio“ veröffentlicht. So – open your mind – es gibt so vieles zu entdecken!
Dienstag, 31. Oktober 2017
Oliver Koletzki (Stil vor Talent / Berlin)
Boy Next Door (Stil vor Talent / Berlin)
Township Rebellion (Stil vor Talent / Berlin)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Er gehört bei uns zum guten Ton: Oliver Koletzki begleitet, überrascht und rockt die Romy seit fast zehn Jahren – und das regelmäßig! Sein Label „Stil vor Talent“ ist eines der weltweit bekanntesten deutschen Labels, und als DJ und Produzent zeigt er immer wieder, wie vielfältig House und Techno sein können. Jetzt war´s dringend wieder an der Zeit, dass Oliver zu uns kommt – und diesen Gefallen macht er uns und Euch auch! Er bringt sogar noch zwei Kollegen mit: Boy Next Door und Township Rebellion! Yay!

Schon gewusst? Oliver Koletzki kann prächtig jonglieren. Also – nicht mit Bällen, dafür aber mit Genres innerhalb der elektronischen Musik. Seine Tracks klingen mal melodiös und beinahe poppig, manchmal roh und kantig – aber immer mit einem angenehm undergroundigen Vibe. Langeweile kommt bei ihm nicht auf, weder bei seinen DJ-Sets, noch bei seinen Produktionen. Und das ist schon von Anfang an so bei ihm: 2005 crashte er die elektronische Musikszene mit seinem eingängigen, treibenden Track „Der Mückenschwarm“, der sofort zum Clubhit des Jahres avancierte – auch dank Sven Väth, der die Scheibe regelmäßig in seinen Sets einzusetzen pflegte. Und so wurde aus dem von Oliver in Eigenregie gepresste Stück kurzerhand von Väth für sein berühmtes „Cocoon“-Label lizensiert. Ein guter Move – und zwar für Beide: Bis heute ist die Platte die bestverkaufte auf „Cocoon“, außerdem beförderte sie Koletzki direkt in den Techno-Olymp.
Oliver fackelte nicht lange, und rief mit „Stil vor Talent“ kurzerhand sein eigenes Label ins Leben. Noch so ein guter Move. Bis heute erschienen hier über 200 Platten, sowohl von Koletzki selbst als auch von Acts wie Format:B, Niconé, Sascha Braemer, Channel X und HVOB. Ende August kam als Katalognummer 200 die Compilation „Stil vor Talent Berlin: Alexanderplatz“ heraus, eine Werkschau mit 28 knackigen Tracks der Label-Garde. Darunter illustre Namen, aber auch frische Talente. Und genau die spürt Koletzki regelmäßig auf, und fördert sie.
Als Produzent ist er mittlerweile selbst zum illustren und international gefeierten Namen geworden. Und das hat seine wohlklingenden Gründe. Nach seinem ersten Album „Get Wasted“ legte er 2009 die LP „Großstadtmärchen“ vor, auf der er gekonnt zeitgemäßen Clubsound mit Underground-Credibility und Pop-Appeal kombinierte – eingängige Melodienriffs verband er mit treibenden Beats, fröhlich klackernden Percussions und warmen Basslines. Die Mixtur kam so gut an, dass er dieses Konzept bei seinen beiden Folgealben „Lovestoned“ und „Großstadtmärchen 2“ fortsetzte. Der Erfolg bot Oliver Koletzki trotzdem keinen Grund, sich jetzt bis in alle Ewigkeiten an diesem Konzept festzukrallen. Denn neben Clubsound, der sowohl daheim als auch auf der Tanzfläche funktioniert, hat er nie den rohen, schnörkellosen Techno aus den Augen verloren. Beispiele gibt’s genug: So gründete er etwa 2015 mit Niko Schwind das Live-Projekt Koletzki & Schwind, um Acidhouse neues Leben einzuhauchen, außerdem stellt er regelmäßig die „Schneeweiß“-Compilation in Kooperation mit dem gleichnamigen Restaurant in Berlin-Friedrichshain zusammen. Im Frühjahr 2017 erschien sein neues Album „The Arc of Tension“, das hypnotisch-wummernd und extrem vielschichtig daherkommt – und einmal mehr zeigt, wie gut es Oliver Koletzki versteht, aktuelle Einflüsse aufzugreifen und daraus sein ganz eigenes Ding zu machen. We are ready, Oli!
Und wie das unter guten Freunden so ist, bringt Oliver Koletzki aus seinem umtriebigen Label-Stall noch zwei Goodies für uns mit – zwei Acts, die mindestens genauso viel Talent, Wumms und Innovation wie Oliver besitzen: Boy Next Door und Township Rebellion.

Wer sich die Diskografie von Boy Next Door reinzieht, der wird sehen: Aha, erste Platte auf „Stil vor Talent“ 2012, dann Weiteres auf dem Berliner Label „Katermukke“, zuletzt seine EP „Zopat / Ophal“ auf „Tulipa Recordings“. Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn hinter Boy Next Door verbirgt sich die Hälfte eines Duos, das jedem elektronischen Musikfan etwas sagen dürfte: Channel X! So, jetzt wird´s Tag, gell? Mit diesem Act landete André auf „Stil vor Talent“ seit 2008 gleich mehrere Club-Banger, nun führt er solo als Boy Next Door seine Mission weiter, die Clubwelt mit saftigem Techno und House zu beglücken. Seine eigenen Tracks sind eine Mischung aus dicken Grooves, messerscharfen Percussions und einprägsamen Hooks – immer mal wieder schimmern die euphorischen Zeiten der 80er und 90er durch, und die werden gepaart mit zukunftsweisenden Sounds von übermorgen. Als DJ serviert er weit mehr als „nur“ eine zeitgemäße Techno-/House-Werkschau, denn er mischt rare Chicago House Tracks, stramme Ghetto Beats und modernen Deep House zu einer ekstatischen Mischung zusammen. Sounds good, hm?

Township Rebellion, das talentierte Produzentenkollektiv in der „Stil vor Talent“-Familie, macht das Line Up in dieser Nacht perfekt. Die Karriere der Jungs ist gerade dabei, durch die Decke zu gehen – und wir alle dürfen mit zusehen und zuhören! Entstanden sind sie im Untergrund – nun stehen sie im Fokus der Szene: Die DJs von „Township Rebellion“ haben mit ihren einzigartigen und unverwechselbaren Klängen einen Weg gefunden, die Leute ganz unabhängig des persönlichen Geschmacks zu fesseln. Im Studio leben die Musiker ihre lebendige und launische Art aus, die sich in den Tracks widerspiegelt und die somit ihren eigenen typischen Sound erhalten. Mystisches und gleichzeitig melodisches Techno mit housigem Einschlag ist das Erkennungsmerkmal eben jener DJs, die spätestens seitdem der Track „Charlotte“ auf „Stil vor Talent“ die Techno-Charts gestürmt hat, nicht mehr aus der Club- und Festivalszene wegzudenken sind.
Samstag, 04. November 2017
A Night With…
I Hate Models (Arts / Paris)
Impulsive Silence (decline / Mannheim)
Absorption (basislager / Tübingen)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Achtung! Nach Laurent Garnier, Daft Punk & Co. kommt hier der nächste Big Shot aus Frankreich: I Hate Models erforscht in seiner Musik das gesamte elektronische Spektrum, und fügt dem Ganzen eine riesige Portion Emotionen zu. Macht Euch bereit für eine Nacht, in der sogar Eure Gefühle tanzen werden!

Warum der gute Mann aus Frankreich Models so gar nicht mag, wissen wir nicht. Ist aber auch egal. Was wir wissen ist, dass er gerade elektronische Musik mal eben neu definiert – und dabei nach Lust und Laune Stilgrenzen einreißt. Jaja, das behaupten viele von sich, ist ja grad cool, so etwas zu sagen. Bei I Hate Models stimmt´s aber – denn er bewegt sich frisch, fromm, fröhlich und frei zwischen Rave, Industrial Sounds, Electro, Post Punk, Wave, EBM und Techno hin und her. Klingt nach Kauderwelsch? Nee. Seine Tracks klingen einfach nur um einiges vielschichtiger als das, was man normalerweise so im Club zu hören bekommt. Er hat es geschafft, seinen ganz eigenen, abwechslungsreichen und doch stringenten Sound zu kreieren – einen echten I Hate Models-Track erkennt man sofort. Bei ihm treffen emotionale Synthies auf kühl-drückende Beats – und das Ganze hört sich an wie ein musikalischer Showdown zwischen Liebe und Hass, Dunkelheit und Licht. Wir tragen ganz bestimmt nicht dick auf: Seine Stücke sind durchzogen von Emotionen wie Melancholie, Nostalgie, Leidenschaft, Einsamkeit, und schließlich dem Drang, auszubrechen, zu reisen und zu träumen. I Hate Models rührt allerlei persönliche Gefühle in seine Musik – Gefühle, die jeder kennt und nachvollziehen kann. Vielleicht ist das der Grund, weshalb seine Musik so viele Menschen kreuz und quer durch die Welt anspricht, und so schnell nicht mehr loslässt. Und dafür muss man kein Emo-Raver sein! Seine erste Platte „Warehouse Memories“ erschien 2016 auf „Arts“, seitdem haben so einige seiner EPs den Weg in die Plattenkisten der wichtigsten DJs gefunden – und damit auch in die Ohren der feiernden Gesellschaft. Wer sich mal reinziehen möchte, was beim Gig von I Hate Models in der Romy zu erwarten ist, der sollte in seine aktuelle Nummer „Totsuka No Tsurugi“ auf dem Label „Artscore“ reinhören. Aber, Parental Advisory: Explicit Feelings!

Den Support übernehmen in dieser Nacht gleich drei DJs: Einmal das Duo Impulsive Silence aus Mannheim, das dank seiner Leidenschaft und Hingabe zu Techno perfekt zu I Hate Models passt. Maurice und Thomas mögen es in ihren Sets gern vielfältig, atmosphärisch und treibend – eine ideale Mischung, wie wir finden. Und ihr bestimmt auch! Nicht nur in ihrer Heimatstadt sind die Beiden äußerst umtriebig, sondern stehen auch in Ludwigshafen, Frankfurt, Heidelberg, Tübingen und Offenbach regelmäßig an den Reglern. Nun ist mal die Romy dran, worüber wir uns sehr freuen! Ebenfalls freuen wir uns auf das Set von Absorption aus dem schönen Rottenburg bei Tübingen. Er hat bereits in sämtlichen wichtigen Clubs in und um Stuttgart gespielt – was dazu führt, dass seine Fanbase kontinuierlich anwächst. Seinen Sound beschreibt er selbst als düster und deep, doch er limitiert sich nicht auf nur eine Klangfarbe: In seinen Sets kommen auch verspielte, neue Klänge zum Zug, ebenso wie experimentelle Vibes.
Kurzum: In dieser Nacht wird es musikalisch außergewöhnlich – und genau so mögen wir das!
Samstag, 11. November 2017
Stil vor Talent Nacht
Kellerkind (Stil vor Talent / Schweiz)
Nilko Schwind (Stil vor Talent / Berlin)
Mehr Infos kommen in den nächsten 1-2 Tagen!
Samstag, 18.11.2017

From Another Mind pres. Anetha (Blocaus / Paris)

Romy S. - Stuttgart - Beginn: 23:00 Uhr

Line-Up:

† Anetha (Blocaus / Work Them / Paris)
† SHDW & Obscure Shape (From Another Mind / Rekids / Stuttgart)
† Silent-One (From Another Mind / Intimate Silence / Stuttgart)
Samstag, 25. November 2017
Ritter Butzke Nacht
Martin Landsky (Ritter Butzke / Upon You Records / Poker Flat)
HRRSN (Ritter Butzke / Stil vor Talent/ Noir)
SOLVANE (Ritter Butzke / Stil vor Talent)
Minimalte & Karaat (LCMTN / Stuttgart)
Romy S., Stuttgart, Beginn: 23:00 Uhr

Gleich und Gleich gesellt sich gern – das gilt auch in der Clubwelt: Die Romy und der schwer angesagte Berliner Club Ritter Butzke sind zum Beispiel unzertrennbar. Kein Wunder, dass die Beiden immer wieder gemeinsam zur Party rufen. Diesmal schicken die Berliner mit Martin Landsky, Hrrsn und Solvane gleich drei Elektronik-Ritter zu uns in den Kessel. Hip Hip, Hurra!

Da haben sich zwei gefunden: Ritter Butzke, Berliner Club-Legende, und die Romy, die Stuttgarter Gralshüterin in Sachen feinem elektronischen Entertainment. Beide tauchten 2007 auf der elektronischen Musiklandschaft in Deutschland auf, und gelten heute als die wichtigsten und verlässlichsten Locations in Sachen sakrisch exzessiver Feierei und Techno-House-Kultur. Warum also nicht zusammenarbeiten?! Und so entstand über die vergangenen Jahre eine fruchtbare Club-Freundschaft, die jetzt in die nächste Runde geht. Und in was für eine! Denn das Butzke-Team schickt diesmal gleich drei Acts aus seinem Club-Kosmos in die heiligen Romy-Hallen: Martin Landsky, Hrrsn und Solvane. Alle drei repräsentieren den Butzke-Sound in Perfektion – und bringen so 100% Berlin-Vibes in den Kessel. We are ready!
Schauen wir uns doch die drei Ritter-Herrschaften mal genauer an: Martin Landsky ist seit beinahe drei Jahrzehnten im internationalen Elektronik-Business am Start. 1997 erschien seine erste Platte, nur ein Jahr später gründete er mit „Effortil“ (später: „Intim Records“) sein eigenes Label. Hier veröffentlichten übrigens Marco Resmann und Phonique ihre ersten EPs! Mit seiner eigenen Mischung aus chilligem Dub-House, disco-mäßigen Einflüssen, strammem Techno und knusprigem Deep House wurde er ruckizucki bis weit über die Landesgrenzen hinweg bekannt – und landete gleich mehrere Underground Clubhymnen wie etwa „Bloodhound“ und „1000 Miles“. Auf Steve Bugs Label „Poker Flat“ erschienen neben zahlreichen Platten auch zwei Alben: „In Between“ (2001) und „Werkschau“ (2010). Auch auf „Mobilee“ und „Upon.You“ sind seine Tracks bereits erschienen, aktuell ist er auch zur „Still Hot“-Familie gestoßen. Sein Sound beschränkt er nicht auf nur eine Klangfarbe – bei ihm kann es mal uplifting und hymnisch zugehen, mal dark und melancholisch. Über seine Produktionen sagt er selbst: „Ich liebe es zu experimentieren. Ich folge nicht einem Stil. Ich habe keine festen Vorgaben, aber meine Musik muss Deep sein und etwas Ganzes darstellen.“ Und das tut es auch, wie wir meinen. Als Remixer ist er ebenfalls schwer gefragt, und hat schon Tracks von Booka Shade, John Tejada, Miss Kittin und Pan-Pot veredelt. In seinen DJ-Sets verfolgt er dieselbe Marschrichtung: Bloß nicht einseitig, sondern vielschichtig und abwechslungsreich – das ist die Devise. Dabei verliert er aber nie den roten Faden aus den Augen, sondern führt die schwitzende Clubber-Masse mit Feingefühl und Skills durchs komplette Elektronik-Universum im Landsky-Style. Wer´s noch nie erlebt hat, ist – sorry – eine arme Wurst. Aber jetzt kommt der Gute ja in die Romy – Nichterscheinen ist da absolut nicht drin.
Hrrsn gehört zu den jungen Wilden der Berliner Elektronik-Szene – und hat trotzdem schon jetzt mehr bewegt als so manche alteingesessene Größe: Seit 2013 veröffentlicht er seine groovigen Tracks auf so illustren Labels wie „Stil vor Talent“ und „Noir Music“, außerdem besaß er mit „WellDone! Music“ sogar sein eigenes Label. Ursprünglich aus der Soul- und RnB-Ecke kommend, entdeckte er nach dem Umzug nach Berlin seine Leidenschaft für House und Techno. Jaja, früher oder später holt´s einen eben doch! Und seitdem setzt er sich mit vollem Herzblut für die gute Szene-Sache ein. In seinen Produktionen und Live-Auftritten setzt er seine eigene, prägnante Stimme ein, was seine Musik einmalig macht. Im Butzke und auch sonst wo bekommt jetzt schon niemand genug von ihm, momentan spielt er sogar den kompletten Toursupport für Fritz Kalkbrenner!
Solvane ist bereits ein echter Globetrotter: Er spielt nicht nur Gigs auf Festivals wie Burning Man und Fusion, sondern auch in angesagten Clubs in England, Frankreich, Australien, Asien und den USA. Alle Erlebnisse und Emotionen, die er während dieser Auftritte hat, lässt er unmittelbar in seine Musik einfließen. So kreiert er einen vielseitigen Sound, der direkt ins Bein geht. Vielseitig geht es auch in seinen Sets zu, die er mit Tracks aus verschiedenen Stilrichtungen spickt. Seit zehn Jahren produziert er Musik, 2016 erschien dann auf „Ritter Butzke“ sein Stück „Ophelia’s Organ“, das zusammen mit seinem Ritter-Kollegen Prismode entstand – und direkt die Electronica-Top 20 bei Beatport enterte.
Den Support übernehmen unsere hauseigenen Romy-Ritter Minimalte und Karaat, die seit 2008 nicht nur Stuttgart, sondern auch alles drum herum mit ihren abwechslungsreichen Sets unsicher machen. Egal ob crispy Techno, Deep House oder reduzierter Electro, bei den Beiden kommt auf die Teller, was 100%ig groovt. Sie beschallen nicht nur alle wichtigen Elektronik-Clubs und -Events in Stuttgart, sondern sind in ganz Süddeutschland gefragt – wer einmal die unbändige Energie ihrer Sets erlebt hat, versteht, warum! Mit ihrer Künstlerplattform „Locomotion“ und der dazugehörigen Partyreihe „We are LCMTN“ haben sie in der lokalen Partyszene ordentlich Staub aufgewirbelt – und es sieht zum Glück überhaupt nicht danach aus, als ob sie demnächst kürzertreten würden, im Gegenteil. Zwei Stuttgarter und drei Berliner an den Reglern – die Ritter der Elektronik-Runde sind bereit!

Vergangene Events: